SuizidPrävention - Kanton Zürich

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Über Suizid berichten

Medienschaffende tragen in der Berichterstattung über Suizid eine grosse Verantwortung. Es ist erwiesen, dass Medienberichte zur Enttabuisierung des Themas beitragen können und damit einen Beitrag zur Verhinderung von Suiziden leisten. Gleichzeitig weiss man aber auch, dass unachtsame Berichterstattung über Suizid bei bereits gefährdeten Menschen Nachahmungshandlungen auslösen können. In der Checkliste, die Sie unten downloaden können, Sie einfache und praxisnahe Hinweise dazu, was Sie in der Berichterstattung vermeiden sollten und was hilfreich ist.

Die Checkliste für Medienschaffende in Kürze

  • Hilfsangebote für Menschen in Not werden explizit erwähnt, zum Beispiel in einem Infokasten.
  • Auf konstruktive Bewältigungsmöglichkeiten wird aufmerksam gemacht; Alternativen werden aufgezeigt.
  • Die Suizidmethode wird weder erwähnt noch beschrieben.
  • Es werden keine Bilder mit Bezug zu möglichen Suizidmethoden gezeigt (d. h. keine Schienen, keine Brücken, keine Waffen, keine Medikamente usw.).
  • Die betroffene Person wird weder mit Bild gezeigt noch detailliert beschrieben. Über die Beweggründe wird nicht spekuliert.
  • Der Suizid wird nicht heroisierend, idealisierend,  romantisierend oder rechtfertigend beschrieben.
  • Die Tonalität ist sachlich und wertungsfrei. Für «Suizid» werden keine wertenden Synonyme wie Selbstmord oder Freitod verwendet. Geeigneter sind: Suizid, sich das Leben nehmen.
  • Der Suizid erfüllt die vom Presserat festgelegten Kriterien für die Berichterstattung über Suizid.
  • Es ist sichergestellt, dass der Beitrag auch im Redaktionsprozess nicht mit reisserischen Schlagzeilen versehen oder angerissen wird. Leserkommentare online sollten auf obige Punkte kontrolliert und falls nötig gelöscht werden.

In der Kurzbroschüre «Über Suizid berichten. Checkliste für Medienschaffende» wird erläutert, warum diese Punkte wichtig sind.

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Anlaufstellen bei Krisen und bei Suizidgedanken (Kanton Zürich)

Auf diese Nummern und Websiten können Sie in Ihrer Berichterstattung im Kanton Zürich verweisen.

Notfall
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da, vertraulich und kostenlos:

  • Dargebotene Hand: Gespräch und Beratung: Telefon 143
  • Beratung + Hilfe 147 (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147
  • Notfallpsychiatrischer Dienst am Universitätsspital Zürich: Telefon 044 255 11 11
  • Kriseninterventionszentrum, für Stadt Zürich und Umgebung: Telefon 044 296 73 10
  • Kriseninterventionszentrum (KIZ), für Stadt Winterthur und Umgebung: Telefon 052 224 37 00

Weitere Adressen und Informationen

Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben:

 

 

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Anlaufstellen bei Krisen und bei Suizidgedanken (Ganze Schweiz)

Auf diese Nummern und Websiten können Sie in Ihrer Berichterstattung verweisen.

Notfall
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da, vertraulich und kostenlos:

  • Dargebotene Hand, Gespräch und Beratung: Telefon 143
  • Beratung + Hilfe 147 (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147

Weitere Adressen und Informationen

Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben:

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