SuizidPrävention - Kanton Zürich

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Sensibilisierung Medienschaffender zur Berichterstattung über Suizid

Ausgangslage 2015

Die Forschung hat mehrfach belegen können, dass unvorteilhafte Berichterstattungen über Suizide zu Imitationshandlungen oder Folgesuiziden führen können (Werther-Effekt). Auf der anderen Seite kann wohlüberlegte Berichterstattung auch zu einer Senkung der Suizidzahlen führen (Papageno-Effekt). Deshalb ist es wichtig, Medienschaffende wiederkehrend daran zu erinnern, welche Folgen verschiedene Aspekte der Berichterstattung über Suizide nach sich ziehen können.

 

Ziele

  1. Das Bewusstsein und Wissen der (künftigen) Medienschaffenden im Kanton Zürich über die Gefahren und Chancen der Berichterstattung über Suizide sollen erhöht werden.
  2. Den (künftigen) Medienschaffenden im Kanton Zürich sollen Hilfsmittel (z.B. Checklisten, Hintergrundinformationen) zur Verfügung gestellt werden, mit welchen sie ihre Berichter­stattung auf suizidpräventive Wirkungen hin überprüfen können.

 

Umsetzung

Es wurde eine Checkliste zur Überprüfung von Medienberichten konzipiert und an alle Redaktionen versandt. Diese Checkliste kann jederzeit bestellt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Forum für Suizidprävention und Suizidforschung wurde zudem ein gut besuchter Informationsanlass für Medienschaffene durchgeführt.

Im Rahmen des Schwerpunktprogramms berät Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich regelmässig Journalistinnen und Journalisten zur Berichterstattung über Suizid oder sucht bei ungünstiger Berichterstattung den Kontakt zu den Redaktionen.

Bei Fragen zum Projekt

Martina Blaser
Koordinatorin Schwerpunktprogramm Suizidprävention
martina.blaser(at)uzh.ch, 044 634 46 58

 

In Kooperation mit

Forum für Suizidforschung und Suizidprävention Zürich

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