SuizidPrävention - Kanton Zürich

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Bedarfsabklärung von Massnahmen für suizidale Jugendliche

Im Rahmen des Projekts wurden die Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten für Jugendliche in (suizidalen) Krisen vertieft analysiert und der Handlungsbedarf ermittelt. Darauf aufbauend wurden konkrete Empfehlungen formuliert, die aufzeigen, wie im Kanton Zürich die Beratungs- und Betreuungssituation für diese Jugendlichen langfristig verbessert werden kann.

Ausgangslage 2015

Jugendliche geraten leicht in Krisen und Suizidversuche sind bei ihnen häufiger als in anderen Altersgruppen. Da vorgängige Suizidversuche einer der wichtigsten Risikofaktoren für später vollzogene Suizide sind, fällt der Beratung und Prävention eine wichtige Rolle zu. Es ist bekannt, dass die Versorgungssituation diesbezüglich nicht optimal ist. In den letzten Jahren wurde die ambulante Kriseninterventionen für suizidale Jugendliche der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Zürich immer häufiger aufgesucht. Die Anzahl der stationären Betreuungsplätze für Kinder und Jugendliche in suizidalen Krisen ist im Kanton Zürich beschränkt. Bei Überbelastung kommt es vor, dass Jugendliche in psychiatrischen Erwachseneneinrichtungen untergebracht werden müssen. Dies kann zu schwierigen Situationen führen. Es stellt sich daher die Frage, wie das ambulante, intermediäre und stationäre Beratungs- und Betreuungsangebot im Kanton Zürich für suizidale Kinder und Jugendliche optimiert werden kann.

Umsetzung / Massnahmen

Das Sozialforschungsbüro Landert, Brägger Partner wurde beauftragt, eine Analyse der Ist-Situation durchzuführen, den Handlungsbedarf zusammenzutragen und in einem Bericht festzuhalten. Der Bericht liegt seit Januar 2017 vor, siehe Download. Die Resultate wurden 2017 an verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt und mit den betroffenen Akteurinnen und Akteure diskutiert.

Bei Fragen zum Projekt

Martina Brägger, Projektleitung
Landert Brägger Partner, Sozialforschung Evaluation Konzepte
braegger @ lfp.ch

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