SuizidPrävention - Kanton Zürich

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Organisation und Koordination

Das Zürcher Schwerpunktprogramm Suizidprävention möchte – soweit als möglich – verhindern dass sich Menschen in akuten Krisen das Leben nehmen. Da Suizide und Suizidversuche aus ganz vielfältigen Situationen heraus stattfinden und mit unterschiedlichen Methoden vollzogen werden, sind auch verschiedenartige Ansätze notwendig, um wirksame Suizidprävention zu betreiben. Das Programm umfasst daher 18 Projekte. Viele davon knüpfen an bestehende Ansätze an, andere Angebote werden neu geschaffen. Dadurch, dass sie neu unter dem gemeinsamen Dach des Schwerpunkteprogramms koordiniert werden, kann durch bessere Vernetzung die Wirksamkeit erhöht werden. Mehr erfahren Sie unter Projekte.

Breit aufgebaute Organisation

Weil die Projekte sehr unterschiedlich sind – von baulichen Massnahmen über Informationen für Schulen zu Projekten in der Gesundheitsversorgung und anderem mehr – sind mehrere Direktionen der Zürcher Regierung beteiligt. Jede Direktion ist für die Umsetzung der Projekte in ihrem Bereich verantwortlich. 

Strategische Steuerung durch eine Kommission

Ein so umfangreiches, direktionsübergreifendes Programm braucht eine strategische Steuerung. Damit wurde die «Kommission Suizidprävention Kanton Zürich» beauftragt. Ihre Aufgaben sind insbesondere die Überwachung der Umsetzung der geplanten Projekte, die Unterstützung der beteiligten Direktionen, die Sicherung der Qualität und die Berichterstattung an die Bevölkerung und an den Kantonsrat.

Mitglieder der Kommission sind:

  • Sibylle Brunner, lic. phil., MPH, Kant. Beauftragte für Prävention u. Gesundheitsförderung, EBPI, UZH (Vorsitz)
    E-Mail: sibylle.brunner @ uzh.ch
  • Adrian Eichenberger, Dr. phil., MPH, Leiter Soziale Einrichtungen, Kantonales Sozialamt Sicherheitsdirektion
    E-Mail: adrian.eichenberger @ sa.zh.ch
  • Enrico Violi, lic. phil., Beauftragter «Gewalt im schulischen Umfeld», Bildungsdirektion
    E-Mail: enrico.violi @ bi.zh.ch

Koordination durch «Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich»

Mit der operativen Koordination des gesamten Programmes beauftragte die Züricher Regierung die Abteilung «Prävention und Gesundheitsförderung» des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich (EBPI). Die Abteilung ist im Auftrag der Gesundheitsdirektion zuständig für die Koordination der gesamten Gesundheitsförderung und Prävention im Kanton Zürich.

Koordinatorin Suizidpräventionsprogramm

Dr. phil. Marie-Eve Cousin
Universität Zürich
Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention
Abt. Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich
Hirschengraben 84
8001 Zürich
Tel. 044 634 46 58
marie-eve.cousin @ uzh.ch

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