SuizidPrävention - Kanton Zürich

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Suizidmethoden

Viele Menschen mit Suizidgedanken befassen sich auch mit der Frage «Was ist die beste Selbstmordmethode?» oder «Gibt es eine sichere Suizidmethode?» Die Antwort lautet: Nein! Jede Suizidmethode birgt die Gefahr, dass etwas schiefgehen könnte und die Person mit bleibenden Schäden und Behinderungen weiterleben muss. Ein Beispiel: Etwa jede dritte Person, die sich vor einen Zug wirft, überlebt den Zusammenstoss, teilweise mit schweren, bleibenden Schäden und Behinderungen.

Methoden einschränken kann Leben retten

Die Forschung hat gezeigt, dass der erschwerte Zugang zu einer bestimmten Suizidmethode Leben rettet. Suizidhandlungen finden häufig in einer Trance statt. Die betroffene Person entwickelt eine Art Tunnelblick, fixiert nur das Problem oder den Schmerz und kann Alternativen von sich aus gar nicht mehr wahrnehmen und in Betracht ziehen. Wenn die Person ihren Suizidversuch übersteht, erlebt sie oftmals eine Art Erwachen und fragt sich: «Was hab ich getan?!»

Wenn nun eine bestimmte Suizidmethode nicht oder nicht leicht verfügbar ist, verschafft das zusätzliche Zeit. In diesem gewonnenen Zeitfenster kann sich die Person evtl. selber vom Tunnelblick befreien oder eine Person aus dem Umfeld spricht sie auf ihr Befinden an und das Gespräch verschafft der gefährdeten Person neue Perspektiven.

Deshalb gilt die Erschwerung des Zugangs zu Suizidmethoden (Restriktion) als eines der wirksamsten Mittel der Suizidprävention. Mehr über weitere Präventionsmethoden finden Sie hier.

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